Gesund bleiben. Fit werden. Sich richtig wohlfühlen:

In der Aktiv-Oase - dem Gesundheits- & Fitnessclub in 04838 Eilenburg

WAS SCHÜTZT UNS VOR STRESS?

Es kann schon einmal eine Woche dauern. Jeder hatte ihn schon mal und immer fragt man sich: Was kann ich dagegen tun? Die Rede ist vom Muskelkater. Er sorgt dafür, dass schon die kleinsten Bewegungen Schmerzen bereiten.

 

WAS IST EIGENTLICH MUSKELKATER?

 

„Ehrlich gesagt, man weiß es noch nicht ganz genau“, sagt Dr. Stephan Bernhardt, Allgemeinmediziner aus Berlin. „Seit dem Beginn der Forschung zum Muskelkater wurden verschiedene Theorien diskutiert.“ Die erste ging von einer vermehrten Milchsäurebildung (Laktat) im Muskel aus, die zweite führte Muskelkater auf Blutergüsse zurück.

 

„Die heutige Theorie geht von winzigen Verletzungen in den Muskelfasern aus“, erklärt Bernhardt. Dies geschieht besonders durch Abbremsbewegungen. Beim bergab laufen ist damit des Muskelkater-Risiko höher als beim bergauf laufen. Doch was geschieht genau im Muskel? Durch die ungewohnte Belastung werden Muskelfibrillen - das sind Teile der Muskelfasern - verletzt. Anschließend kommt es zu Muskelschwellungen. So entstehen die typischen Schmerzen, die durchaus sieben bis zehn Tage anhalten können.

 

IST MUSKELKATER UNGESUND?

 

„Nein, Muskelkater ist nicht schädlich“, sagt der Experte. Die Muskelfasern regenerieren sich wieder und es bleiben keine Folgeschäden.

 

WIE BEUGT MAN MUSKELKATER VOR?

 

„Ein Wundermittel gibt es nicht“, sagt Bernhardt. „Auch Dehn- und Aufwärmübungen vor dem Sport können Muskelkater nicht verhindern. Aufwärmübungen sind aber trotzdem wichtig, um Muskelzerrungen vorzubeugen.“ Muskelkater ist die Folge ungewohnter Bewegungen oder zu hoher Belastung. Die beste Vorbeugung ist daher, das Training langsam und stufenweise zu steigern. Ein weiterer Pluspunkt regelmäßiger Bewegung: Die Koordination verbessert sich - und je koordinierter Übungen ausgeführt werden, desto besser arbeiten die Muskeln zusammen. Bei Sportlern geht man außerdem davon aus, dass ihre Muskelfibrillen regelmäßig erneuert werden, dadurch belastbarer sind und nicht so leicht zerstört werden. „Aber auch Sportler kennen Muskelkater durch Überbelastung oder neue, untrainierte Bewegungen“, erklärt Bernhardt.

 

WIE LINDERE ICH DIE MUSKELSCHMERZEN?

 

„Muskelkater kann nicht medikamentös behandelt werden“, sagt Bernhardt. „Schmerzmittel können den Schmerz zwar vorübergehend mindern, helfen aber nicht gegen den Muskelkater.“ Viele setzen bei Muskelkater auf eine Wärmebehandlung, zum Beispiel durch einen Saunabesuch. „Sportler bestätigen in der Regel, dass Wärme die Schmerzen lindert“, sagt Bernhardt. Dabei handelt es sich jedoch lediglich um Erfahrungswerte. „Eine wissenschaftliche Erklärung gibt es dafür nicht.“ Ein weiterer Erfahrungswert: Nicht mit dem Sport pausieren, sondern leicht weiter trainieren. Allerdings sollten die Bewegungen deutlich geringer sein als jene, die den Muskelkater ausgelöst haben. Wer zum Beispiel am Vortag joggen war, könnte die Strecke am zweiten Tag flott spazieren gehen oder die Muskeln vorsichtig dehnen, statt zu joggen.

 

WANN MUSS ICH ZUM ARZT GEHEN?

 

Normalerweise müssen Sie bei einem Muskelkater nicht zum Arzt. Es gibt aber Ausnahmen: Wer sich den Muskelkater nicht durch ein Zuviel an Bewegung oder Sport erklären kann, sollte zum Arzt. „Schuld an den Muskelschmerzen könnte zum Beispiel eine Nebenwirkung von Cholesterinsenkern sein“, erklärt Bernhardt. Wenn der Muskelkater nicht nach allerspätestens zehn Tagen von alleine weggeht oder Sie nicht sicher sind, ob es sich um eine Verletzung handelt, ist ebenfalls ein Praxisbesuch ratsam.

 

 

 

 

 

 
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