Gesund bleiben. Fit werden. Sich richtig wohlfühlen:

In der Aktiv-Oase - dem Gesundheits- & Fitnessstudio in Eilenburg

ÜBERGEWICHT & ERNÄHRUNG 

WER DIE ZUSAMMENHÄNGE KENNT, KANN AKTIV WERDEN UND DIE SITUATION VERÄNDERN!

 

WIE WIRD ÜBERGEWICHT ÜBERHAUPT DEFINIERT?

 

Als Methode zur Übergewichtsbestimmung hat sich der Body-Mass-Index (BMI) durchgesetzt. Dafür wird das Körpergewicht in kg in Relation zum Quadrat der Körpergröße in m angegeben. Der BMI lässt allerdings keine Aussagen über den Muskelmasseanteil am Körpergewicht zu. Bei einem BMI von über 25 sollte in jedem Fall eine Körperfettanteilsmessung im Fitness-Studio durchgeführt werden, um relevante Aussagen zum Thema Übergewicht treffen zu können. In einer Studie von Gray DS. Med Clin North Am. Konnte nachgewisen werden, dass die Todesfallwahrscheinlichkeit bei einem BMI von 25 am niedrigsten ist und sich mit ansteigendem BMI signifikant erhöht. Menschen mit einem BMI von 40 haben eine um das 2,5-fach erhöhte Todesfallwahrscheinlichkeit.

 

SYMPTOME

 

Neben möglichen psychischen bzw. sozialen Symptomen (z.B. Unwohlfühlen etc.) stehen nachfolgend vor allem die gesundheitsgefährdenden Symptome des Übergewichts im Vordergrund der Betrachtung. Fettzellen, vor allem die im Bereich des Bauchraumes (sog. „Apfeltyp“ Fettverteilung), sind aktives Gewebe, d.h. sie produzieren hormonähnliche Substanzen, die u.a. einen Einfluss auf Bluthochdruck, Diabetes Typ 2, Arteriosklerose, Fettstoffwechselstörungen und entzündliche Prozesse im Körper haben. Das Bauchfett ist dementsprechend gesundheitsgefährdend. Als signifikanter Risikofaktor für die eben aufgeführten Folgeerkrankungen gilt der Bauchumfang (gemessen auf der Höhe des Bauchnabels):

• Bei Frauen mehr als 90 cm

• Bei Männern mehr als 120 cm

 

Weitere Folgeerkrankungen des Übergewichts können sein:

• Arthrose (vor allem im Bereich der Hüfte und der Knie)

• Thrombose

• Hautinfektionen

• Nächtliche Atemprobleme (sog. Obstruktives Schlaf-Apnoe-Syndrom)

 

Zusammenfassend kann Übergewicht auch als „Risikofaktor der Risikofaktoren“ (Prof. Rost) bezeichnet werden, da es die Entstehung von den oben genannten Risikofaktoren wie Bluthochdruck und Diabetes begünstigt.

 

URSACHEN

 

„Warum werden die Menschen weltweit immer dicker?“ Grundsätzlich wird in der modernen Wissenschaft dem Einfluss der Gene auf das Übergewicht deutlich weniger Bedeutung beigemessen als dem der Umwelt bzw. dem individuellen Lebensstil. Einfach gesprochen: Unsere Umweltbedingungen haben sich in den letzten Jahrhunderten deutlich verändert. Wir verbrauchen immer weniger Energie in unserem Alltag (der Durchschnittsbürger in Deutschland bewegt sich 700 m am Tag!) und die Nahrungsmittel liefern immer mehr Fette und zuckerhaltige „Fertig“-Produkte.

Wie von Dr. Nicolai Worm (Syndrom X) eindrucksvoll dargestellt, gibt es keine Studien, die einen Zusammenhang zwischen Fettzufuhr und Übergewicht belegen. Weiter führt Dr. Nicolai Worm an, dass aktuelle Studien den übermäßigen Kohlenhydratverzehr als eine der „wichtigsten Ursachen für diese Stoffwechselentgleisung“, die das Übergewicht darstellt, identifizieren. Die Zufuhr von Zucker (Kohlenhydraten) führt im Körper immer zu einer Erhöhung des Blutzuckers – ein erhöhter Blutzuckerwert regt unseren Körper als Folge zur verstärkten Bildung des Hormons Insulin an. Eine dauerhafte Insulinerhöhung, bedingt durch übermäßigen Kohlenhydratverzehr, hat verschiedene große Nachteile für den Stoffwechsel:

• Ständiger Heißhunger

• Geringere Fettverbrennung

• Umwandlung von Zucker in Speicherfett

• Einlagerung von Fettsäuren aus dem Blut in den Fettdepots

 

Als Hauptursache für Übergewicht gilt die „energetische Dysbalance“, die uns dick und vor allem auch krank werden lässt und die durch ein Zuviel an Energieaufnahme (Nahrung) und ein Zuwenig an Energieverbrauch (Bewegung) bedingt ist. Bewegungsmangel führt übrigens an den Muskelzellen (die Muskulatur ist das größte Stoffwechselorgan des Körpers) zu einer Runterregelung der Aufnahmekapazität für Energie. Dies führt dann zu einem weiteren Stoffwechselungleichgewicht im Körper.

 

Quelle: Nicolai Rolli in fitness Management, 02/2010

 

 

 

 

 

 

 
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