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In der Aktiv-Oase - dem Gesundheits- & Fitnessstudio in Eilenburg

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ERGEBNISSE EINER ERNÄHRUNGSSTUDIE

 

In einer Studie wurde eine eiweißreiche und kohlenhydratreiche Reduktionskost bezüglich der Gewichtsreduktion miteinander verglichen (siehe Tabelle). Als Ergebnis lag der Vorteil eindeutig bei der Gruppe mit eiweißreicher Kost. Bei den 65 Studienteilnehmern hat die Gruppe mit der eiweißreichen Kost mit 8,9 kg Gewichtsverlust 74 % mehr Gewicht reduziert, als die Gruppe mit kohlenhydratreicher Kost. Doch besonders erwähnenswert ist, dass diese Gruppe in der 6-monatigen Studie ca. 77 % mehr Körperfett abgebaut hat und somit kaum fettfreie Masse verloren hat.

 

WARUM HATTE DIE EIWEIßGRUPPE MEHR ERFOLG?

 

Um diese Frage beantworten zu können, müssen wir die unterschiedlichen Wirkungsweisen einer kohlenhydratreichen und einer proteinreichen Mahlzeit verstehen. Nach dem Verzehr von Kohlenhydraten und dem Übertritt von Zuckermolekülen (Glukose) in das Blut, kommt es zu einem Anstieg des Blutzuckerspiegels. Die Bauchspeicheldrüse reagiert auf diesen Anstieg mit einer Ausschüttung des Speicherhormons Insulin. Während sich dadurch der Blutzuckerspiegel wieder absenkt, öffnet sich eine Einbahnstraße zur Versorgung der Körperzellen mit Energie. Dies ist genau das Hauptproblem der meisten Übergewichtigen: Durch hohe Insulinspiegel wird der Fettstoffwechsel blockiert. Übergewicht entsteht durch ständig erhöhte Insulinspiegel, weil durch diese Blockade nur noch Energie in die Zelle geht und die kalorienreichen Fettsäuren im Alltag nicht mehr genutzt werden können.

 

Ganz anders verhält es sich bei einer proteinreichen Mahlzeit, bei der kaum ein Anstieg von Blutzucker- und Insulinspiegel bemerkbar ist. Die Fettverbrennung wird somit kaum eingeschränkt und kann weiter auf Hochtouren laufen. Ein weiterer wünschenswerter Effekt von Proteinmahlzeiten ist der Anstieg des Glukagonspiegels. Glukagon ist der Gegenspieler zum Insulin und setzt Energie aus den Zellen frei.

 

 

Quelle: Deutsche G esellschaft für angewandte Sportwissenschaften, 2007

 

 

 

 

 

 

 

 

 
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